Aktuelles

Auch wir fühlen mit den Verletzten und den Angehörigen der getöteten und verletzten Menschen

 

 

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Neue Mitarbeiterin im AWO Betreuungsverein Trier - Saarburg e.V.

Der AWO Betreuungsverein mit Sitz in Hermeskeil führt seit 1992 als eingetragener Verein mit 5 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen gesetzliche Betreuungen. Seit 01.10.2020 verstärkt Frau Saskia Bock unser Team.

Aktuell sind in unserem Verein beschäftigt: Frau Saskia Bock, Frau Sigrid Kallass, Frau Mirjam Minder, Frau Monika Seimetz und Frau Patrice Strassner.

 

Unser Betreuungsverein vermittelt in Zusammenarbeit mit den Behörden ehrenamtliche Betreuungen und steht Ihnen kostenfrei zu allen Fragen rund um das Thema „gesetzliche Betreuung“ zur Verfügung.

Darüber hinaus beraten wir zu Fragen rund um die Themen: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.


Vorsorgevollmacht

Viele Menschen sind der Meinung, dass es in jungen Jahren nicht notwendig ist, Vorsorge zu treffen: man fühlt sich gesund und fit, Vorsorge zu treffen ist scheinbar nur etwas für Ältere. Dabei kann es jeden zu jeder Zeit treffen: Ereignisse wie ein Verkehrsunfall mit schweren Gehirnverletzungen, eine ernsthafte Erkrankung, ein Schlaganfall können Ursache dafür sein, dass man seine Entscheidungen nicht mehr selbständig treffen kann. Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass Ehepartner oder erwachsene Kinder dann die Entscheidungen treffen können. Sie sind weder der gesetzliche Vertreter, noch ohne Vorsorgevollmacht bevollmächtigt.

Fragen: Was man unter einer Vorsorgevollmacht versteht. Was geschieht, wenn ich keine Vorsorge getroffen habe? Muss ich die Vollmachten selbst formulieren oder kann ich auf vorhandene Formulare zurückgreifen? werden beantwortet.

 

Die Patientenverfügung

Die meisten Menschen sterben heute nicht mehr zuhause, sondern in einem Krankenhaus oder in einem Seniorenheim. Weiterhin ermöglicht der wissenschaftliche und technische Fortschritt, dass man heute schwerstkranken Menschen helfen kann, für die es früher keine Rettung gegeben hätte. Während diese Perspektive für viele Menschen Hoffnung und Chancen bietet, haben andere Angst vor einer Leidens- und Sterbensverlängerung durch die moderne Apparatemedizin. Dabei hat jeder Mensch das Recht, für sich zu entscheiden, ob und welche medizinischen Maßnahmen für ihn ergriffen werden sollten.

Ärzte brauchen für jede Behandlung die Zustimmung des Betroffenen. Solange der Mensch noch entscheidungsfähig ist, kann er selbst die Zustimmung erteilten. Problematisch ist aber die Feststellung des Willens eines Menschen, der nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern. In diesem Fall kann eine Patientenverfügung hilfreich sein.

Fragen : Wie z.B. kann/soll ich die Patientenverfügung selbst formulieren, kann ich auf vorhandene Formblätter zurückgreifen. Welche Folgen hat es, wenn ich eine Patientenverfügung erstelle und kann ich diese auch widerrufen? Werden beantwortet.

 

Aufgrund der neusten Entwicklung bezüglich der Corona-Pandemie können wir leider keine generellen Öffnungszeiten mehr gewährleisten.

Wir stehen aber weiterhin für telefonische Beratungen zur Verfügung!

 

Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne telefonisch

unter

0 65 03 - 98 13 30

0 65 03 - 98 13 34

oder per Mail unter info@awo-btv-trier-saarburg.de

 

Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie bitte gesund !

 

Vorstand und Mitarbeiterinnen des AWO BTV Trier-Saarburg e.V.

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Anbei das Empfehlungsschreiben des Landesamtes für die anerkannten Betreuungsvereine: 

18. März 2020 Rundschreiben Nr. 9/2020


Empfehlungen zu COVID-19 für die Durchführung des gesetzlichen Informations-, Beratungs-
und Begleitungsauftrag von ehrenamtlichen Betreuer-innen und Ratsuchen
den durch die anerkannten Betreuungsvereine


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir befinden uns in herausfordernden Zeiten. Es ist viel Engagement von Ihnen nötig, um von
Tag zu Tag die vielzähligen Fragen der Ratsuchenden und ehrenamtlichen Betreuerinnen
und Betreuer im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus SARSCoV-2 (COVID-19) zu beantworten.


Das neuartige Coronavirus COVID-19 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet.

In fast allen Landkreisen und Städten in Rheinland-Pfalz ist das Virus bereits aufgetreten.
Durch den vorherrschenden Übertragungsweg über Tröpfchen, z.B. durch Husten, Niesen und durch teils mild erkrankte oder auch asymptomatisch infizierte Personen kann es zu Übertragungen von Mensch-zu-Mensch kommen.

Die von Bundes- und Landesregierung getroffenen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und gleichzeitig eine höhere Zahl von erkrankten Menschen zu vermeiden, sind zu beachten.

Insbesondere in den nächsten Wochen gilt es, die exponentielle Ausbreitung von COViD-19, soweit wie möglich zu verlangsamen.

 

Dazu ist es essentiell erforderlich, die sozialen Kontakte auf ein absolut notwendiges Mindestmaß zu reduzieren und Risikogruppen umfassend zu schützen.
Bei persönlichen Beratungsgesprächen und auch Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen der Betreuungsvereine lässt sich die Gefahr einer Virusübertragung angesichts des aktuellen Verlaufs an Infektionen mit COVID-19 nicht sicher beurteilen, sodass pragmatische Lösungen ohne große bürokratische Hürden zu suchen sind.

 

Gezielte Verhaltensregeln im Umgang mit den Klienten sollten ab sofort in allen Lebensbereichen das oberste Prinzip des Handelns für die nächste Zeit sein.

Wir empfehlen deshalb auch in der Durchführung der gesetzlichen Querschnittsarbeit die maximale Eindämmung von Klientenkontakten und die Umgestaltung der Abläufe im Betreuungsverein.


Folgende grundlegende Überlegungen / Empfehlungen bitten wir für die Dauer der Pandemie
auf den Ablauf der Prozesse im Betreuungsverein zu übertragen:

  1. Ratsuchende und ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer sollten altemativ zu der persönlichen Beratungssituation im Betreuungsverein zunächst primär telefonisch oder per Videokonferenz beraten werden. Dies sollte z.B. durch entsprechende Aushänge, Telefonansagetexte auf Anrufbeantworter, Hinweisschilder vor der Eingangstür, Anzeigen auf der Homepage etc. entsprechend kenntlich gemacht werden.
  2. Auf Schulungsveranstaltungen muss derzeit verzichtet werden, sie können alternativ in Form einer Videokonferenz stattfinden.
  3. Auch außerhalb der Beratungssituationen sollten persönliche Kontakte zu Ratsuchenden und ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern auf ein absolutes Mindestmaß z.B. im Rahmen der aufsuchenden Beratung reduziert werden.Die Beantwortung von konkreten Fragen in der Ausführung der Betreuungen von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern sollten bis auf Weiteres auf telefonische Kontakte bzw. E-Mail beschränkt werden.
  4. Erwägen Sie eine Verschiebung aller nicht zwingend nötigen Beratungs- und Veranstaltungstermine auf derzeit unabsehbare Zeit.
  5. Reduzieren Sie unerlässliche Hausbesuche bei den Klientinnen und Klienten auf das Notwendigste.


Dadurch, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betreuungsvereinen in der Regel gleichzeitig besonders gefährdete Personengruppen im Rahmen der Vereinsbetreuung rechtlich betreuen, sollte eine potentielle Gefährdung dieser Menschen, die sich aus der Ansteckungsgefahr der o.g. persönlichen Beratungssituationen herleiten lässt, auf das Nötigste eingeschränkt werden.

 

Die oben genannten Maßnahmen und Einschränkungen in der bisher verabredeten und in
Rheinland-Pfalz geltenden Handlungspraxis der Vereine wirkt sich selbstverständlich keines
falls nachteilig auf die Finanzierung bei einer späteren Prüfung der Tätigkeitsberichte aus.
Beachten Sie bitte grundsätzlich die nun ggf. tagesaktuell angepassten Hinweise und Verhaltens- und Hygieneregeln des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Stefan Hackstein

 

 

 

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